screwball comedy

Engl. für „absurde, bescheuerte Comedy“ bzw. „Spinner-Comedy“; mit screwball wird eine eher selten eingesetzte Wurftechnik beim Baseball bezeichnet, die als so ausgefallen galt (vgl. dazu den gewöhnlicheren curveball), dass der Begriff zum Synonym für eine merkwürdige, schräge, aus der Reihe tanzende Person wurde.

Bei einer screwball comedy handelt es sich um ein etwa ab den 1930 Jahren verbreitetes Komödiengenre (meist Film), bei der eine solche (meist weibliche) schräge Person im Zentrum steht, die das Leben eines love interests und vieler anderer Personen gehörig durcheinanderwirbelt.

Zu den Charakteristiken der screwball comedy zählen unter anderem hohes Erzähltempo, schnelle, schlagfertige Dialoge, Verwechslungen, Verkleidungen, unangenehme Situationen (ausgelöst vom screwball) und Vertauschungen. Prototypisch vorgeführt wird das Genre etwa in Howard Hawks‘ Bringing Up Baby (1938, dt.: Leoparden küsst man nicht, mit Katherine Hepburn als screwball) oder in Peter Bogdanovichs schnittigerer Hommage auf Hawks What’s Up, Doc? (1972; mit Barbra Streisand).

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